Gallensteine (Cholezystolithiasis)
Steine in der Gallenblase - häufigste Ursache für Gallenblasenbeschwerden. Behandlung: Cholezystektomie (Entfernung der gesamten Gallenblase) als einzige kausale Therapie.
Schonende Entfernung der Gallenblase mit ICG-gestützter Sicht, minimal-invasiver Technik und ästhetisch sehr zurückhaltenden Zugängen.
Das Gallensteinleiden (Cholezystolithiasis) entsteht, wenn sich Cholesterin oder Pigmente in der Gallenblase zu Steinen verdichten. Oft verursachen Gallensteine jahrelang keine Beschwerden - sobald jedoch Symptome auftreten, ist eine Behandlung dringend anzuraten.
Gallensteine, die keine Beschwerden verursachen, müssen nicht automatisch operiert werden. Sobald jedoch immer wiederkehrende Beschwerden auftreten oder gehäuft Entzündungen stattfinden, ist eine Operation sehr sinnvoll. Die modernen Operationstechniken sind so nebenwirkungsarm und werden so gut vertragen, dass die Indikation zur Gallenblasenoperation heute deutlich großzügiger gestellt wird - zumal eine andere Therapie der Gallensteine nach wie vor nicht existiert.
Steine in der Gallenblase - häufigste Ursache für Gallenblasenbeschwerden. Behandlung: Cholezystektomie (Entfernung der gesamten Gallenblase) als einzige kausale Therapie.
Akute oder chronische Entzündung der Gallenblase, meist durch Gallensteine ausgelöst. Bei akuter Cholezystitis: Operation so rasch wie möglich - je früher, desto schonender der Eingriff.
Wucherungen an der Schleimhaut der Gallenblase - eine zunehmend häufige Zufallsdiagnose im Ultraschall. Polypen über 1 cm oder mit Wachstumstendenz sollten operiert werden.
Steine, die aus der Gallenblase in den Gallengang wandern, können zu Cholestase, Ikterus und gefährlichen Entzündungen führen. Behandlung: ERCP, danach Cholezystektomie.
Die Gallenblasenoperation (Cholezystektomie) ist einer der häufigsten abdominalchirurgischen Eingriffe. OA Dr. Winkler führt sie bevorzugt roboter-assistiert mit dem Da Vinci® Xi durch - für maximale Präzision, optimale Sicht und minimale Belastung für den Körper.
Der Eingriff erfolgt über 3-4 kleinste Hautschnitte (je ca. 5-12 mm). OA Dr. Winkler bevorzugt die reduzierte Port-Technik mit möglichst wenigen Zugängen. Die Bergung der Gallenblase erfolgt über den Nabelzugang.
Durch Injektion von Indocyaningrün (ICG) werden Gallenwege und Gefäße mithilfe Nahinfrarot-Technologie (NIR) in Echtzeit fluoreszierend sichtbar gemacht. Eine entscheidende Sicherheitstechnologie.
Alle Zugänge werden mit der Technik eines Plastischen Chirurgen verschlossen. Die Narben sind später kaum oder gar nicht mehr erkennbar - auch bei mehrfachen Zugängen.
Die roboter-assistierte Cholezystektomie mit Da Vinci® Xi bietet gegenüber der konventionellen Laparoskopie entscheidende Vorteile - besonders in anatomisch schwierigen Situationen, bei Entzündungen oder Verwachsungen nach Voroperationen.
Dreidimensionales, hochauflösendes 4K-Bild zeigt Gallengänge, Gefäße und entzündete Strukturen gestochen scharf. Kritische Strukturen werden eindeutig identifiziert.
Indocyaningrün (ICG) kombiniert mit Nahinfrarot-Technologie (NIR) macht die Gallenwege in Echtzeit fluoreszierend sichtbar. Akzidentelle Gallengangsverletzungen werden damit zuverlässig vermieden.
Kleinste Schnitte, kaum sichtbare Narben in plastisch-chirurgischer Nahttechnik. Weniger Gewebeschaden, geringere postoperative Schmerzen, schnelle Mobilisierung.
Krankenhausaufenthalt meist 1-2 Tage. Rückkehr in den Alltag deutlich schneller als nach offener Chirurgie. Geringeres Infektionsrisiko, minimaler Blutverlust.
Wandern Gallensteine aus der Gallenblase in den Gallengang (Ductus choledochus), können sie einen Gallenstau (Cholestase) verursachen - erkennbar an Gelbsucht, dunklem Urin und hellem Stuhl. In diesem Fall erfolgt zunächst eine ERCP zur Steinentfernung aus dem Gallengang, gefolgt von der Cholezystektomie.
Ob die ERCP vor oder nach der Gallenblasenoperation durchgeführt wird, entscheidet OA Dr. Winkler individuell nach Befundlage im persönlichen Gespräch.
Ultraschall Oberbauch + Laborwerte (Leberwerte, Bilirubin, Lipase)
Bei Verdacht auf Gallengangstein: MRCP (MR-Cholangiographie) zur bildgebenden Darstellung
Bei bestätigtem Gallengangstein: ERCP, anschließend Cholezystektomie
Das Leben ohne Gallenblase ist in aller Regel problemlos. Die Gallenblase ist ein Gallenspeicher - nach ihrer Entfernung fließt Gallenflüssigkeit kontinuierlich in den Darm, was für die Verdauung vollkommen ausreichend ist.
Die überwiegende Mehrzahl der Patientinnen und Patienten bemerkt nach der Entfernung der Gallenblase keinerlei Einschränkungen im Alltag.
Ich bespreche mit Ihnen alle Möglichkeiten ausführlich - von der Diagnostik über den operativen Eingriff bis zur Nachsorge. Rufen Sie an oder schreiben Sie mir.
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